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Rembrandt.

Rembrandt van Rijn, Selbstbildnis von vorn gesehen mit Barrett, um 1634 © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, Foto: G. Bröcker

Rembrandt.

Ausgewählte Meistergrafiken aus der Schweriner Sammlung

October 19, 2019 - January 5, 2020

Das Kupferstichkabinett der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern widmet dem berühmtesten Künstler des Goldenen Zeitalters Rembrandt van Rijn (1606 – 1669) aus Anlass seines 350. Todesjahres eine Ausstellung.

Die Präsentation verspricht einzigartige Einblicke in die wertvolle Schweriner Sammlung mit 168 Radierungen, aus der eine Auswahl von 70 Grafiken präsentiert wird. Sie veranschaulichen die hohe druckgrafische Qualität aus den Schaffensjahren von 1630 bis 1659.

Neben Selbstporträts, Landschaften, alltäglichen Genre- und religiösen Szenen werden auch die sogenannten Nachtbilder vorgestellt. In diesen spiegelt sich in besonderer Weise die grafische Meisterschaft des „Peintre Graveurs“ wider. Rembrandt nutzte die Radierung als eigenständiges Medium künstlerischer Kreativität. Seine Bildentwürfe weisen eine hohe technische Experimentierfreudigkeit auf. Die für Rembrandt typischen Hell-Dunkel-Inszenierungen finden in diesem Medium der Schwarz-Weiß-Kunst mit fein differenzierten Nuancen eine virtuose Umsetzung. Sowohl das breite Spektrum an Bildthemen als auch der brillante Umgang mit der Kaltnadel lassen die Begegnung mit seinem grafischen Werk zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

Neben der Sammlungsgeschichte widmet sich die Ausstellung auch der Bedeutung von Wasserzeichen, die sich auf zahlreichen Grafiken befinden. Diese geben Auskunft über Ort und Zeit der Entstehung des Papieres. Aus der Teutschen Academie von Joachim von Sandrart erfährt der Besucher, wie Zeitgenossen die Kunst Rembrandts bewerteten.

Kuratorin: Dr. Kornelia Röder