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Von Barbizon bis ans Meer

Carl Malchin, Warnkenhagen an der Ostsee, 1890 (Ausschnitt) © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, Foto E. Walford

Von Barbizon bis ans Meer

Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

July 5, 2019 - October 6, 2019

Carl Malchin (1838 – 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Kein anderer Künstler dieser Zeit war in so hohem
Maße darauf spezialisiert, die Natur Mecklenburgs, vor allem die Umgebung seines Wohnortes Schwerin, zu erfassen.

Malchin schätzte die niederländische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts und lernte zudem Werke französischer Landschaftsmaler der Schule Barbizon kennen. Er hat es geschafft, die Kunst der Pleinairmalerei – das Skizzieren der Landschaft mit Ölfarben unter freiem Himmel – vor mehr als 100 Jahren im Nordosten zu etablieren.

In der Ausstellung werden insgesamt 220 Werke des Mecklenburgers, zum großen Teil seine wunderbaren Ölskizzen, sowie Werke zahlreicher französischer Künstler, unter anderem von Charles-François Daubigny, Narcisso Virgilio Díaz de la Peña und Georges Michel zu sehen sein. Dabei wird Malchin als Vertreter der realistischen Landschaftsmalerei in einen internationalen Kontext eingeordnet.

 

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