Staatliches Museum Schwerin

Die Sammlung postalischer Zeugnisse enthält rund 800 Alt- und Ganzbriefe der mecklenburgischen Postgeschichte. Unter Philatelisten ist sie auch als Mahncke-Sammlung bekannt, wurde sie doch von dem Schweriner Spediteur Fritz Mahncke aufgebaut. Die Landesregierung kaufte die wohl vollständigste Mecklenburg-Sammlung 1926 an und übergab sie dem Museum. Die Briefe, die mit Marken versehen sind, stammen aus der Zeit von 1856 bis 1867, wobei die Marken in vielfältiger Form verwendet wurden. Hinzu kommen die mannigfaltigen, zum Teil sehr seltenen Stempel, sowohl in der vorphilatelistischen ersten Art der Langstempel, als auch mit dem in Mecklenburg üblichen Zweikreiser in Antiqua oder später in Blockschrift. Eine Weltrarität ersten Ranges stellt die 2-Schilling-Marke grau auf Brief mit Plattenfehler dar, bei der rechts oben in der Ecke die Ziffer 2 in abweichender Form erscheint.

Kontakt

PD Dr. Torsten Fried
T 0385 5958 204
t.fried@museum-schwerin.de