Staatliches Museum Schwerin

Zu den Raritäten des Museums zählt eine Sammlung von Glasgemälden des 13. bis 19. Jahrhunderts, die über 250 Objekte umfasst. Diese stammen aus Schlössern, Rathäusern, privaten oder öffentlichen Gebäuden und vor allem aus Kirchen und Klöstern, wie Scheiben aus St. Nikolai in Wismar oder dem Rostocker Kloster zum Heiligen Kreuz aus dem 14. Jahrhundert bezeugen. Unter den zahlreichen Wappenscheiben, die zumeist aus dem 17./18. Jahrhundert überliefert sind, rangieren an vorderster Stelle die Wappen der mecklenburgischen Herzöge und ihrer Gemahlinnen, doch auch Stadtwappen sind vertreten. Namens- und Kabinettscheiben mit ihren charakteristischen Berufsdarstellungen oder Szenen mit religiösen Sujets ergänzen den Bestand. Eines der berühmtesten Werke ist das Fenster mit den Heiligen Mauritius und Alexander aus dem Zisterzienser-Nonnenkloster Wienhausen, das um 1330 wahrscheinlich in einer Lüneburger Werkstatt entstand.

Kontakt

Antje Marthe Fischer
T 0385 5958 202
fischer@museum-schwerin.de