Staatliches Museum Schwerin

Wegweisend für die Entwicklung der Schweriner Gemäldesammlung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Entschluss des Großherzogs Friedrich Franz I., einem Maler die Leitung der Kunstschätze anzuvertrauen.
Verpflichtet wurde für diese Aufgabe der Grabower Maler Friedrich Lenthe. Durch ihn kamen auch zeitgenössische Werke u. a. von Louis Poisson, gen. Fischer, Rudolph  Suhrlandt, Theodor Schlöpke, Carl Georg Schumacher, Franz Krüger oder Friederike Juliane Lisiewsky in mecklenburgischen Besitz.
Aufgrund der engen verwandtschaftlichen Beziehungen des Herzogshauses zu Preußen erhielten auch prominente in Berlin ansässige Künstler Aufträge, etwa der Bildhauer Christian Daniel Rauch und der Porträtmaler Wilhelm von Schadow. Darüber hinaus erweitern zahlreiche Gemälde von Künstlern anderer deutscher Kunstregionen, so aus Dresden, Düsseldorf  und München, das Spektrum der Sammlung. Als besonders herausragend ist Caspar David Friedrichs Gemälde Winterlandschaft (1811) zu erwähnen. Einen bedeutenden Schwerpunkt bildet darüber hinaus die mecklenburgische Landschaftsmalerei, wozu umfangreiche Werkgruppen von Carl Malchin und Franz Bunke gehören. Insgesamt umfasst die Sammlung des. 19. Jahrhunderts 660 Werke.

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Kontakt

Dr. Gerhard Graulich
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graulich@museum-schwerin.de