Staatliches Museum Schwerin

Großherzog Friedrich Franz I. (1756–1837) strukturierte die Fülle der Kunstschätze erstmalig in einer neuen Verwaltungsform und ernannte Friedrich Christoph Georg Lenthe (1774–1851) zum ersten Galeriedirektor. Dieser strebte die Errichtung einer öffentlich zugänglichen Galerie an, jedoch fehlten die finanziellen Mittel.
Unter Großherzog Paul Friedrich (1800–1842) stieg Schwerin zur neuen Residenzstadt auf und fungierte als Zentrum des geistigen Lebens. Wegen des geplanten Schlossumbaus musste auch für die Kunstsammlung ein neuer Ort gefunden werden. Die großherzogliche Sammlung wurde innerhalb eines Jahres in 12 Zimmern der oberen Etage zweier verbundener Häuser in der Paulsstadt untergebracht und ab dem 24. Juni 1845 erstmals für die Öffentlichkeit an je drei Tagen in der Woche für eine Stunde zugänglich. Der nachfolgende Galeriedirektor Eduard Posch (1804–1878) forcierte wiederum eine verstärkte Ankaufspolitik.

Friedrich Christoph Georg Lenthe, Selbstbildnis © Staatliches Museum Schwerin