Provenienzforschung
 

 


Provenienzforschung am Staatlichen Museum Schwerin

Die Provenienzforschung des Staatlichen Museums Schwerin widmet sich den Kunstwerken, die ab 1933 erworben, überwiesen bzw. inventarisiert wurden und deren Provenienzen unklar sind. Den Grundsätzen der Washingtoner Konferenz von 1998 folgend, prüft das Museum seine Bestände, um festzustellen, ob sich darunter während des Nationalsozialismus unrechtmäßig entwendete Kunstwerke aus ehemals jüdischem Besitz befinden, als auch um reguläre Ankäufe, Schenkungen oder Vermächtnisse zu identifizieren. Zielsetzung ist eine möglichst lückenlose Dokumentation der Provenienzen, die die Aufklärung von Eigentumsverhältnissen erleichtert.
Kontinuierlich wurde sowohl an den Verzeichnissen der kriegsbedingt vermissten Kunstwerke als auch der nach 1945 dem Mecklenburgischen Landesmuseum bzw. dem Staatlichen Museum Schwerin zugekommenen herrenlosen bzw. enteigneten Gemälde und Plastiken gearbeitet.
Erwerbungen 1933 - 45 / Zugänge nach 1945
Verzeichnis der nach 1945 dem Mecklenburgischen Landesmuseum bzw. dem Staatlichen Museum Schwerin zugekommenen herrenlosen bzw. enteigneten Gemälde und Plastiken

Pressemitteilung der Bundesregierung | 15.10.2008
Der Beirat der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung fördert das Staatliche Museum Schwerin bei der Provenienzforschung in der Gemäldeabteilung.
Pressemitteilung der Bundesregierung
"Washingtoner Prinzipien"
www.lostart.de


Pressemittelung des SMS | Februar 2009

Resolution Tagung Moskau | 03.03.2009


Kontakt:
Dr. Susanne Fiedler
fiedler@museum-schwerin.de