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Geboren am 17. März 1686 in Paris
und gestorben am 30. April 1755 in Beauvais, genießt Oudry seine Ausbildung bei Nicolas de
Largillière (1656-1746).
1719 wird er Mitglied und ab 1743 Professor der Königlichen Akademie.
1724 beginnt seine glanzvolle Karriere als Hofmaler Ludwig XV. Besonders berühmt wurde er
durch seine prachtvollen Jagdstillleben.
Seit 1734 wirkte er als Direktor der Bildteppichmanufaktur in Beauvais und schuf Werke für
zahlreiche europäische Fürstenhäuser.
1732 erhielt er den ersten Auftrag von Herzog Christian Ludwig II. von
Mecklenburg-Schwerin. In einem Zeitraum von 23 Jahren erwarb der Schweriner Hof zahlreiche
Werke, darunter jene einmalige Serie von zehn exotischen Tierbildnissen, die ursprünglich
für den Königlichen Botanischen Garten in Paris geschaffen worden war.
Mit Ausnahme großformatiger Jagdkompositionen ist Oudrys Schaffen in Schwerin repräsentativ
vertreten. 34 Gemälde unterschiedlicher Thematik und 42 exzellente Handzeichnungen bilden
den umfangreichsten und qualitativ rangvollsten Museumsbestand von Werken dieses
hervorragenden französischen Meisters.
Abb. oben:
Jean-Baptiste Oudry, Leopard, 1741
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Jean-Baptiste Oudry
Raubvogel, zwei Enten angreifend, 1740

Jean-Baptiste
Oudry
Erlegter großer Kranich, 1745 |