Malerei und Plastik

 

 

18. Jahrhundert


Höfische Bildnisse prägen die etwa fünfhundert Werke umfassende Kollektion des 18. Jahrhunderts.
So bekannte Porträtisten wie der Hamburger Balthasar Denner, die Berliner Malerfamilie Lisiewsky sowie Antoine Pesne sind mit umfassenden Werkgruppen vertreten.
Sächsische und mecklenburgische Landschaften des bedeutenden Dresdener Prospektmalers Johann Alexander Thiele und Werke Christian Wilhelm Ernst Dietrichs, bilden weitere Schwerpunkte.
Von beachtlicher Malkultur am Schweriner bzw. Ludwigsluster Hof zeugen Gemälde dort tätiger Meister wie Georg David Mathieu, Dietrich Findorff und Johann Heinrich Suhrlandt.
Mit 34 großformatigen Gemälden und 42 Handzeichnungen des gefeierten Hofmalers Ludwig XV., Jean-Baptiste Oudry beherbergt Schwerin die größte museale Sammlung dieses französischen Meisters.
 Ein glanzvoller Höhepunkt ist Thomas Gainsboroughs ganzfiguriges "Bildnis der Königin Charlotte von England", einer gebürtigen Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz.
Von dem bedeutendsten französischen Bildhauer des 18. Jahrhunderts, Jean-Antoine Houdon, besitzt das Schweriner Museum 14 Büsten von hervorragenden Vertretern der Aufklärung sowie des mecklenburgischen Herzogspaares.
Weitere Werke des 18. Jahrhunderts sind im
Schloss Ludwigslust zu besichtigen.

Abb. oben:
Georg David Mathieu, Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin, 1772


  Jean-Baptiste Oudry

 


Thomas Gainsborough
Königin Charlotte von England, 1781


Jean-Antoine Houdon
Willibald Gluck, 1775