450 Jahre Schlosskirche Schwerin
21. Februar bis 20. Mai 2013
Zu einem ganz besonderen Jubiläum ist die Schlosskirchengemeinde im Staatlichen Museum Schwerin zu Gast.
Im Mittelpunkt steht der markanteste Bau des Schweriner Schlosskomplexes: die Schlosskirche, die erste protestantische Kirche Mecklenburgs und ihre Geschichte. Eröffnet im Jahr 1563 unter Herzog Johann Albrecht I. ist sie Symbol reformatorischer Anliegen und gleichzeitig Ausdruck des Kunstsinns eines Renaissance-Herrschers.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Schlosskirche unter Friedrich Franz II. erweitert und nach den Idealen einer zeitgenössischen Kirche, die ebenso dem Anspruch, aus dem Wort zu leben, verpflichtet blieb, umgestaltet.
Die Ausstellung nimmt den wichtigen reformatorischen Begriff des „Wortes “ auf und transferiert ihn in unsere Zeit. Neben den historischen Exponaten, etwa dem ersten Altar der Schlosskirche, heute in der Galerie der Alten und Neuen Meister, kommen gerade aktuelle Künstler zu Wort, die in ihren Werken die Frage nach der Bedeutung des Wortes heute, stellen. Die Künstler Thom Barth, Robert Filliou, Moritz Götze, Ottmar Hörl, robotlab und Günther Uecker konnten dafür gewonnen werden, sich an der Ausstellung zu beteiligen.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern.
Es ist eine Kooperation der Schlosskirchengemeinde Schwerin, des Staatlichen Museums Schwerin, der Stiftung Mecklenburg und der Propstei Wismar.
Die Ausstellung wird kuratiert von der Kunsthistorikerin Doris Blübaum M.A.


