Staatliches Museum Schwerin

Provenienzforschung

Die Provenienzforschung ist eine Teildisziplin der Geschichte bzw. Kunstgeschichte und widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung der Herkunft und Historie von Kunst- und Kulturgegenständen.

Die Provenienzforschung des Staatlichen Museums Schwerin beschäftigt sich seit 1998 verstärkt mit den Kunstwerken, die ab 1933 erworben, überwiesen bzw. inventarisiert wurden und deren Provenienzen lückenhaft oder gänzlich unbekannt sind. Gemäß der Washington Principles (1998) und der Handreichung zur Umsetzung der Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes prüft das Museum seine Bestände. Ziel ist es festzustellen, ob sich darunter während des Nationalsozialismus unrechtmäßig entwendete Kunstwerke aus ehemals jüdischem Besitz befinden oder ob es sich  um reguläre Ankäufe, Schenkungen bzw. Vermächtnisse handelt. Eine möglichst lückenlose Dokumentation der Provenienzen wird angestrebt.

Provenienzforschungsprojekt in der Gemäldeabteilung, Februar 2009 bis Januar 2011
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Provenienzforschungsprojekt in den Beständen der Plastik, des Kunsthandwerks, der Münzen & Medaillen, Zeichnungen & Grafiken Februar 2011 bis Januar 2012
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Provenienzrecherche zu den Erwerbungen und Zugängen von 1933 bis 1945
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