Staatliches Museum Schwerin

Malerei aus Dresden

Ausstellung in Schloss Güstrow/Wirtschaftsgebäude
23. März bis 25. August 2013

Das Staatliche Museum Schwerin setzt die Ausstellungsreihe bekannter, selten oder noch nie gezeigter Werke von im Wesentlichen in der DDR entstandener Malerei aus eigenen Beständen fort. Unter dem Titel Zurück in die Moderne. Malerei aus Dresden werden etwa 40 Gemälde unter anderem von Hermann Glöckner, Herta Günther, Joseph Hegenbarth, Hans Jüchser, Siegfried Klotz, Bernhardt Kretzschmar, Theodor Rosenhauer, Ursula Rzodeczko, Wilhelm Rudolph, Christoph Wetzel und Willy Wolff präsentiert.

Die meisten der in der Ausstellung vertretenen Maler vereint bei aller Unterschiedlichkeit des persönlichen Malstils ihr Bekenntnis zur Farbe, das der Dresdner Kunst ihren besonderen sinnlichen Reiz und eine eigene Vitalität verleiht. Vor dem Hintergrund des bis heute nachwirkenden Traumas des Bombenangriffs auf die Stadt im Februar 1945 empfanden sie „die Farbe als absolute Kraft“ (Hans Jüchser) und griffen auf jene Vorbilder der klassischen Moderne zurück, die die Befreiung der Farbe vom Bildgegenstand vollzogen hatten. Sie orientierten sich zunächst an Spätimpressionismus und Expressionismus, an Cézanne, van Gogh und Matisse und umgingen die sozialistische Thematik, indem sie traditionelle Bildgattungen wie Stillleben, Porträt, Landschaft, Tierstück und Zirkusbild pflegten oder, wie Hermann Glöckner und Willy Wolff, in abstrakten Kompositionen rein künstlerischen Anliegen nachgingen.

Kontakt

Dr. Regina Erbentraut
T +49 (0) 3843 752 13
F +49 (0) 3843 682 51
r.erbentraut@schloss-guestrow.de

Prinzip Wolke
Ulrich Puritz (& Friends)
Herausgeber: Dirk Blübaum,
Gerhard Graulich und
Regina Erbentraut
Staatliches Museum Schwerin 2013
ISBN-Nr.: 978-3-86106-126-7
15,00 €

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